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Veranstaltungsreihe “Standortfaktor Kreativität”

Veranstaltungsreihe “Standortfaktor Kreativität”
am 5. Oktober 2009, 09:30h – 16:00 h in den Viehmarktthermen in Trier zum Thema:
Unverzichtbare Partner!
Kulturdienstleister und Kulturtourismus in Rheinland-Pfalz
Unter dem Leitthema “Standortfaktor Kreativität” hat die Landesregierung im Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation eine Veranstaltungsreihe initiiert, die von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) durchgeführt wird. In diesem Zusammenhang thematisieren eine Reihe von Experten-Workshops verschiedene Aspekte der Kunst-, Kultur- und Kreativwirtschaft. Auch die Bedeutung des kulturellen Erbes spielt in diesem Zusammenhang immer eine Rolle. Am Montag, dem 5.10. findet ein solcher Expertenworkshop unter der Überschrift “UNVERZICHTBARE PARTNER! Kulturdienstleister und Kulturtourismus in Rheinland-Pfalz” in den Trierer Viehmarktthermen statt. Dieses Thema wird nach einer allgemeinen Eröffnung und Einführung in insgesamt drei, parallel laufenden Arbeitsgemeinschaften vertieft. Jede dieser Arbeitsgemeinschaften wird mit einem kurzen Impulsvortrag (10 bis 15 min) über ein “Good-Practice-Beispiel” eröffnet.
Die AG 3 “Kreative und innovative Impulse durch neue Technologien” wird von Prof. Franz Kluge (Dekan des FB Gestaltung der FH Trier) eingeführt werden. Meine Vortragsidee dabei ist, bezugnehmend auf die Schlagworte “Standortfaktor Kreativität” und “Unverzichtbare Partner” die Fachhochschule Trier mit dem Fachbereich Gestaltung als “Factory” für den “Produktivfaktor Kreativität” zu präsentieren. Als “Good-Practice-Beispiel” steht hierfür der inzwischen vielfach als “besonders innovativ” eingeschätzte Studiengang “Intermediales Design”. Das “Produkt”, welches wir von hier aus als eine besondere Entwicklungs- und “Kulturdienstleistung” anzubieten haben, sind “Kreative Köpfe”, die sich zur Hervorbringung innovativer Ideen insbesondere der neuen (Medien)Technologien zu bedienen wissen. Eine Leitfrage dieser AG sollte infolgedessen sein, welche gewinnbringenden Interaktionen zwischen Politik, Wirtschaft und Kultur mit dem Kreativpotenzial der Hochschule möglich sein könnten oder sein sollten.
Aus dem Hochschulkontext kommend, wird Prof. Kluge seinerseits das AG3-Thema “Kreative und innovative Impulse durch neue Technologien” entlang der folgenden drei Aspekte vertiefen (dieser Vorschlag kann von den Teilnehmern der AG aufgegriffen, ergänzt, verändert aber auch durch andere Ansätze ersetzt werden):
Aspekt 1:
Projekte und Projektionen am Beispiel “Creative(Media)City – kreative Stadtkultur in und mit den neuen Medien”
Studentische Medienkonzepte und Medienkreationen befassen sich mit dem Darstellen und sichtbar Machen, Inszenieren, Spielen und Bespielen, Lernen und Gestalten, Bewegen und Entdecken, Interfacing und Interacting. Erinnern und Vergessen im Umgang mit dem urbanen Raum und dem kulturellen Erbe. Gibt es Brückenschläge in die Wirklichkeit?
Aspekt 2:
Köpfe und Kompetenzen am Beispiel “Transforming Memories – Geschichte in die Zukunft denken”
Eine kreative Hochschule ohne utopischen Überschuss wäre ein Widerspruch in sich und ohne Zukunft. Welches utopische Potenzial sollten sich junge und junggebliebene Köpfe bewahren oder entwickeln? Vielleicht für eine kultivierte Form des Reisens heute, in 5, 10, 15 Jahren? Welche (Medien)Kompetenzprofile werden für eine zukunftsorientierte Kultur- und Kreativwirtschaft – z.B. im Bereich des Kulturtourismus – nachgefragt?
Aspekt 3:
Kooperationen und Netze am Beispiel “Medienkulturland Rheinland-Pfalz – ein Zukunftsszenario”
Gerade unter Einsatz vernetzter und interaktiver Hypermedien und Internettechnologien ist die Hochschule schon heute und mehr noch in Zukunft eine Keimzelle für Kompetenzcluster, für kreative Netzwerke und Kooperationen. Welche Impulse aus der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft könnten ein Entwicklungsvorhaben befördern, das den Medienstandort und das Kulturland zu einem Medienkulturland Rheinland-Pfalz zusammenbringt? Ein Zukunftsprojekt, das nicht nur völlig neue Reiseerfahrungen sondern auch ein ganzheitlicheres Verständnis unserer nahen und entfernteren, medial durchdrungenen Lebenswirklichkeit erschliessen könnte.