Für heutige Mediendesigner/innen ist eine umfassende Kenntnis des World Wide Web und grundlegender Internettechnologien und -konzepte unverzichtbar. Im ersten Studienjahr machen Sie sich bereits mit den Grundlagen in HTML, CSS und dynamischem Webdesign bekannt. Unter intermedialer Perpektive schärft sich dabei Ihr Blick dafür, wie vielfältig sich Medienwandel durch das Vordringen des Internets vollzieht.
Über ästhetische und technische Fragestellungen des Interface- und Webdesigns hinaus wird Ihr Verständnis für die Gestaltbarkeit von Interaktionsräumen geschult: Ubiquitäre Internettechnologien durchdringen als „Social Software“ / „Web 2.0-Anwendungen“ die physische Welt und menschliche Lebensbereiche. Es resultieren Veränderungen sozialer Prozesse, an deren medialen Schnittstellen kulturelle, gesellschaftliche und (insbesondere kreativ-) wirtschaftliche Fragestellungen aufgeworfen werden, die Sie als vielfältige Herausforderungen für mediale Gestaltung begreifen lernen.
Unter der Studienausrichtung „Games“ wird hier das expandierende Feld internetbasierter Spiele exploriert, wobei ein Fokus auf Formen pervasiver Spiele gelegt wird.
Verantwortlich: Marcus Haberkorn, M.A. (z.Zt. Vertretungsprofessur)