Dauer und Umfang
Intermediales Design (ImD) ist ein B.A.-Studium. Den Bachelor of Arts erwerben Sie nach 6 Semestern, also 3 Jahren.
Nach dem einheitlichen europäischen Bemessungssystem (ECTS) erbringen Sie insgesamt mindestens 45 ECTS-Punkte aus Modulen des Kernbereichs Intermediales Design sowie mindestens 90 ECTS-Punkte aus Modulen Ihres gewählten Schwerpunkts. Der Studienverlaufsplan sieht in jedem Semester mindestens 30 ECTS-Punkte vor.
Zulassung
Der Studiengang startete erstmalig zum Wintersemester 2008 / 2009. Neue Studierende werden zu jedem Sommer- und Wintersemester aufgenommen.
Pro Semesterjahrgang werden durchschnittlich 25 Studierende zugelassen. Über die Zulassung wird in einem Bewerbungsverfahren mit Eignungsprüfung entschieden. Als Vorbereitung zur Bewerbung werden regelmäßige Mappenberatungstermine angeboten.
Kosten
Das Land Rheinland-Pfalz ermöglicht Ihnen ein gebührenfreies Erststudium. Es ist lediglich ein semesterweiser Studienbeitrag zu entrichten, von dem Kosten für das Semesterticket, die studentische Selbstverwaltung u.a. gedeckt werden. Ein solcher Beitrag wird auch in Bundesländern mit Studiengebührenpflicht zusätzlich erhoben.
- Information des Bildungsministeriums
- Details zum Semesterbeitrag
- Bundesübersicht zu Studiengebühren (Wikipedia)
Studienphasen
Das Studium gliedert sich in drei Phasen:
Grundlagen (1. & 2. Semester): In den ersten beiden Semestern erarbeiten Sie sich gestalterische Grundlagen in verschiedenen Qualifikationsfeldern. Diese Einführungs- und Orientierungsphase dient dem Aufbau eines Grundwissens und zentraler Schlüsselkompetenzen, auf denen Ihr weiteres Studium aufbaut.
Vertiefung (3. bis 5. Semester): Auf Basis Ihrer Erfahrungen können Sie nun Ihre Kenntnisse in vertiefen. Es steht Ihnen frei, sich dabei eng zu spezialisieren oder ein breiter angelegtes Interesse zu verfolgen. (Details zur Profilbildung).
In der Vertiefungsphase arbeiten Sie gemeinsam mit Kommiliton/innen der Semester 2 bis 6.
Schwerpunkt (6. Semester): Ihr Arbeitsaufwand im letzten Semester fließt zum Großteil in Ihre Abschlussarbeit ein. Mit ihr setzen Sie einen abschließenden Schwerpunkt Ihres Studiums.
Studieninhalte
Die Lehrangebote des Intermedialen Designs konzentrieren sich auf eine Reihe zentraler Qualifikationsfelder:
- Interaktive & Hypermediale Systeme
- Medienräume & Mediale Szenografien
- Crossmedia & Integrierte Kommunikation
- Narrative Formate & Audiovisuelle Medien
- Character-, 3D-, Concept-, Animation- und Game Design
- Theorie & Praxis des Intermedialen
Ausrichtungen
Die Angebote im Rahmen des Intermedialen Designs werden derzeit in drei Ausrichtungen orientiert. Die Ausrichtungen „Games“ und „Neue Medien“ stellen dabei keine einmaligen, strengen Festgelegten dar. Mit der semesterweisen Wahl entsprechend zugeordneter Lehrangebote stellen Sie lediglich die Weichen für die Ausrichtung Ihres individuellen Qualifikationsprofils.
Projektorientierung & Jahresthema
Konzeption, Produktion, Präsentation ist der Dreischritt, der die Projektentwicklungen im Rahmen dieses Studiums prägt. Nach der Orientierungsphase bildet das angewandte, projektbasierte Arbeiten einen Fokus Ihrer Tätigkeit. Aufgrund der Zugangsbeschränkung des Studiengangs kann dabei eine intensive Betreuung und ein Unterricht in kleinen Gruppen gewährleistet werden.
Einen besonderen Stellenwert hat das Jahresthema, das jeder Semesterjahrgang beginnend im dritten Studiensemester eigenständig bestimmt, eineinhalb Jahre lang, also insgesamt über drei Semester gemeinsam bearbeitet und die Ergebnisse publik macht. Der Anspruch, für das, was man tut, auch außerhalb der Hochschule eine Öffentlichkeit zu finden, begleitet dieses Studium.
Interdisziplinäre Polymodule
Die im gesamten Lehrangebot des Fachbereichs Gestaltung ausgewiesenen Polymodule bilden einen Pool von interdisziplinären Angeboten, auf die von Studierenden aus allen Fachrichtungen und Studiengängen des Fachbereichs unter Wahrung der jeweils gegebenen Voraussetzungen und Kapazitätsgrenzen zugegriffen werden kann. Desweiteren besteht unter der Ausrichtung „Games“ eine enge Zusammenarbeit mit dem Informatik-Studiengang „Digitale Medien und Spiele“.
Sie erwerben durch den überfachlichen Kontakt mit Studierenden aus mehreren Fachrichtungen in den Projekten zeitgemäße fachübergreifende Kompetenzen sowie soziale Kompetenzen. Sie können somit einen individuellen, flexiblen Ausbildungsweg beschreiten.