Intermediales Design

- interdisziplinär gestalten, Medien entwickeln und nutzen

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Intermediales Design – Was ist das eigentlich?

Intermediales Design ist ein neuer Studiengang an der FH Trier, der den Herausforderungen einer im Wandel begriffenen Medienwirklichkeit mit einem innovativen Studienkonzept Rechnung trägt. Im Zentrum des Studiums steht die Beschäftigung mit den digitalen Medien und die Erforschung ihrer vielfältigen Möglichkeiten.

Intermedialität bezeichnet die Entscheidung für eine bestimmte Perspektive: In den Blick genommen werden die zukunftsweisenden Kopplungen zwischen Medien in den digitalen Formaten wie auch die trans- und interdisziplinäre Orientierung von Gestaltern. Aufgrund veränderter Ansprüche an Design inspirieren sich Gestalter aus unterschiedlichen Disziplinen untereinander, kooperieren miteinander oder nutzen ähnliche Strategien für Ideenfindungen.

Studierende des Intermedialen Designs erfahren, wie sich ehemals getrennte Disziplinen einander annähern: Kommunikations- und  Mediendesign, Interface- und Interaktionsdesign, Produkt- und Industriedesign wie auch Architektur und Innenarchitektur. Die Studierenden suchen nach Übergängen und produktiven Anschlüssen zwischen den traditionellen, handwerklich geprägten Künsten, den apparativen Techniken sowie den analogen und digitalen Medien.

Ist Intermediales Design das richtige Studium für mich?

Intermediales Design richtet sich an Menschen, die sich zu eigenständigen Gestaltern entwickeln möchten und mit Fantasie auch über die gewohnten Design-Horizonte hinausblicken wollen. Wenn Sie Lust nicht nur an der Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten von Tools und Software-Angeboten haben, sondern Ihr Tun auch kritisch reflektieren, sprachlich begründen und im Zusammenhang von Medien- und Designgeschichte erkunden möchten, dann steht Ihnen an der FH Trier ein attraktives Angebot zur Verfügung.

Unser Ziel ist es, Sie zu Kreativpersönlichkeiten auszubilden, die sich in neuen intermedial ausgerichteten Berufsfeldern flexibel einfinden können, um mit Ideen und Verantwortung Medienprodukte zu gestalten. Von Ihnen erwarten wir Offenheit für das Ungewohnte und Ungewöhnliche, Engagement statt Konsumhaltung sowie die Fähigkeit, Interessen herauszubilden, zu artikulieren und im Team fruchtbar einbringen zu können. Eigensinn ist für uns kein Widerspruch zu Kooperationskompetenz.

Details zum Studium

Wie umfangreich ist das Studium des Intermediales Designs?

Intermediales Design (ImD) ist ein B.A.-Studium. Den Bachelor of Arts erwerben Sie nach 6 Semestern, also 3 Jahren.

Nach dem einheitlichen europäischen Bemessungssystem (ECTS) erbringen Sie insgesamt mindestens 45 ECTS-Punkte aus Modulen des Kernbereichs Intermediales Design sowie mindestens 90 ECTS-Punkte aus Modulen Ihres gewählten Schwerpunkts.

Im Anschluss an dieses Bachelor-Studium können Sie Ihre Interessen in einem zweijährigen Masterstudium mit qualifizierten Praxisbezügen in anwendungsbezogener, gestalterischer Forschung und Entwicklung weiter vertiefen.

Ich will Intermediales Design studieren! Aber wie?

Neue Studierende werden zu jedem Sommer- und Wintersemester aufgenommen. Pro Semesterjahrgang werden durchschnittlich 25 Studierende zugelassen. Über die Zulassung wird in einem Bewerbungsverfahren entschieden.

Um Ihre Chance auf einen Studienplatz zu erhöhen, bieten Lehrende des Studiengangs Intermediales Design kostenlos Mappenberatungstermine an. Sie erhalten in diesen Sprechstundenterminen nicht nur ein Feedback zu Ihren bisherigen Arbeiten, Sie werden ebenso darauf hingewiesen, in welche Richtung Sie weiter arbeiten können. Mit diesem Wissen gehen Sie nicht nur mit mehr Sicherheit in die etwaige Aufnahmeprüfung, Sie gewinnen vielleicht schon bei diesem Besuch einen Eindruck von der kreativen Atmosphäre am Fachbereich Gestaltung.

Details zur Bewerbung

Was kostet das Studium?

Das Land Rheinland-Pfalz ermöglicht Ihnen ein gebührenfreies Erststudium. Es ist lediglich ein semesterweiser Studienbeitrag zu entrichten, von dem Kosten für das Semesterticket, die studentische Selbstverwaltung u.a. gedeckt werden. Ein solcher Beitrag wird auch in Bundesländern mit Studiengebührenpflicht zusätzlich erhoben.

Welche Berufsperspektiven eröffnet mir das Studium?

Als gestalterisch kompetente/r und intermedial ausgebildete/r Kommunikationsspezialist/in arbeiten Sie überall, wo kreative Ergebnisse erarbeitet, visualisiert und präsentiert werden, wo innovative Nutzungen der alten und neuen, der analogen und digitalen Medien entwickelt oder gefordert werden: In Medien- und Werbeagenturen, in progressiven Design- und Architekturbüros, in großen Wirtschaftsunternehmen und Industriebetrieben, in Kultur- und Bildungsinstitutionen; überall dort, wo komplexe Kommunikationsprozesse und neue Produktionsabläufe mit Hilfe der Medien gestaltet werden müssen.

Details zu beruflichen Perspektiven